Die Kämpfe um Arnheim

 

An den Kämpfen um Arnheim direkt gegen die 1. britische Fallschirmjägerdivision, nahm die 116.Panzerdivision nicht teil. Die 9. und 116. Panzerdivision wurde als Eingreifreserve überstürzt, ab dem 30.September 1944 in den Kampf geworfen.  Ihre Aufgabe war es das XXX. britische Korps von Arnheim und damit den Rheinübergängen weiter abzudrängen und damit einen Durchbruch über Rhein zu verhindern.  Hierbei wurde den deutschen Truppen auch das Gelände zum Feind. Die Gegend südlich von Arnheim ist sehr flach und von Wassergräben durchzogen, somit wird jede Bewegung schon frühzeitig erkannt. Dieses Gelände erschwerte den britischen Vormarsch genau wie es jetzt den deutschen Gegenangriff in Stocken brachte.

Besonders auch die Jagdbomber und Artillerie der Alliierten störten und hemmten den deutschen Vorstoß. Allein während der ersten Angriffe am 2. Oktober verlor das Panzergrenadier-Regiment 156 rund 100 Mann und  der Kommandeur der III. Artillerieabteilung  wurde durch einen Bombentreffer auf seinen Gefechtsstand getötet.

Im Verlauf der Kämpfe wurde kaum Boden gewonnen, aber weitere große Verluste eingefahren. bis Am 8. Oktober 1944 wurde die 116.Panzerdivision aus den Kämpfen herausgelöst.

 

Zu den Kämpfen um Arnheim schrieb Oberstleutnant Guderian, damals Ia der Division:

 

„Der einzige Erfolg, den der Opfergang der Divisionen des II.SS-Panzerkorps vielleicht gehabt haben mag, kann eine gewisse Entlastung der 15.Armee gewesen sein. Für die beiden Panzergrenadierregimenter der 116.Panzerdivision, die sich nach dem Rückzug aus Frankreich grade wieder gefangen hatten und tapfer kämpften, bedeutete er einen schweren Rückschlag, der das Vertrauen in die Führung abermals schwächte.“