Der Kessel von Falaise

Nach einem gescheiterten Vorstoß der Panzergruppe West um den Ausbruch der 3.US-Army unter abzuschneiden wurde die 7.Armee und die Panzergruppe West von Westen, Norden und Süden umfasst und damit fast vollständig eingeschlossen. Nur durch einen schmalen Korridor war es noch möglich nach Osten zu entkommen. Hierbei hatte die       116. Panzerdivision eine äußert wichtige Aufgabe zu. Sie hatte die südliche Flanke des Ausbruchsweges abzusichern. Es gelang auch einen großen Teil der deutschen Truppen nach Osten zu entkommen, jedoch zu welchem Preis. Die Luftüberlegenheiten der Alliierten war erdrückend, jeden Tag waren hunderte Jagdbomber in der Luft und machten eigentlich jede Bewegung am Tag unmöglich. Trotz dieser Gefahr setzen sich die deutschen Truppen nach Osten ab. Ständige Luftangriffe führen zu enormen Verlusten an Menschen, Pferden und Material. Die 116.Panzerdivision zahlte ihren Preis für das Offenhalten des Kessels. Die 116. Panzerdivision hatte sehr hohe Personalverluste und verlor dort 90% ihres Fahrzeug-Bestandes.                                                                                                                           Nach dem erfolgreichen Ausbruch aus dem Kessel zog sich die Division kämpfend durch Nordfrankreich und Belgien bis an die deutsche Grenze in den Raum um Aachen zurück.

 

Eine Ausbruchstraße aus dem Kessel von Falaise.